Die Retroperspektive eines Künstlers

Heute will ich etwas persönlicher werden.

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Es ist schon zwei Jahre her seitdem ich hier auf WordPress gestartet habe und will (sozusagen) einmal Bilanz ziehen.

Immer schon war mir die Kunst das wichtigste in meinem Leben – Kunst in all ihrer Form und Ausprägung – und ich wollte mich nicht einschränken lassen, durch nichts und niemanden! In ihr wollte ich mich vollkommen entfallten und aufgehen.

Wie weit konnte ich mir diesen Wunsch erfüllen? Die Antwort ist: Nicht so wie ich es mir erhofft hatte. Zwar freut mich jeder Gast meiner Seite und weiß jedes Like zu schätzen, doch von meiner Kunst leben kann ich nicht. Das schmerzt mich umso mehr, da die Arbeit, mit der ich momentan mein Brot verdiene, weder ausfüllt noch glücklich macht.

Wie oft verzweifelt man als Künstler und weiß nicht weiter? Wie oft will man aufgeben und alles von sich stoßen um dann mit Depressionen am Boden zu liegen?

Einiges hat sich bei mir getan, doch irgendwie komme ich nicht voran. Vielleicht will und erwarte ich auch zuviel. Stelle ich mir etwa selbst ein Bein?

Soll ich etwa alles hinschmeißen nur weil ich gerade an mir selbst zweifle?

Meine Antwort ist der Refrain des gleichnamigen Liedes von Genesis:

I know what I like and I like what I know!

 Ich werde nicht aufhören! Das ist das letzte was ich tun werde. Ich bin Künstler und selbst wenn Himmel und Hölle sich gegen mich verschwören, kann, will und werde ich nichts anderes sein können als das!

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2 Gedanken zu “Die Retroperspektive eines Künstlers

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