Causa Sui

Baron Münchhausen - Causa Sui

Baron Münchhausen – Causa Sui

(Deutsch)

Diese Zeichnung zeigt Baron Münchhausen wie er sich mithilfe seines eigenen Zopfs aus dem Schlamm zieht. Schopenhauer sah jene Szene in seinem Werk „Die Welt als Wille und Vorstellung“ als Sinnbild für einen Gegenstand, welcher sich selbst als Grund genügt – Causa sui. Mit diesem Grund für sich könnte man der unendlich erscheinenden Kausalkette einen Anfang (und womöglich auch ein Ende) geben.

Woher kommen wir und wohin gehen wir? Wohin soll das alles führen? Welchen Sinn hat das Ganze? Diese fragen haben mich dazu bewogen mich mit der Philosophie zu befassen. Jahrelang saß ich in meinen Zimmer, den Platon und den Aristoteles lesend, den Morus und Laotse, sowie Kant und Fichte lauschend und natürlich auch Schopenhauer und Nietzsche. Sie brachten mir viele interessante Luftschlößer, doch wenige Gedankengebäude mit Beständigkeit.

Meine Fragen wurden größtenteils nicht beantwortet und warfen stattdessen nur neue Fragen auf:

  • Was macht mich zum Menschen? Meine Seele oder meine Anatomie?
  • Sind die Dinge, die ich Träume, die ich hoffe oder fühle real? Sind sie so real, wie der Schmerz den ich fühle, wenn man mich sticht?
  • Ist meine Vorstellung die Wiege der Welt oder existiert sie getrennt von meiner Wahrnehmung?

Was den Sinn des Lebens betrifft, so denke ich, dass wir hier den Zirkelschluss durchaus wagen können und behaupten: Der Sinn des Lebens ist es zu leben … und zwar mit vollen Zügen!

Grüße

Denis Feuerstein

 

(English)

This drawing shows Baron Munchhausen (a famous figure of german literature), as he uses his braid to pull himself from the mud. Schopenhauer saw this scene in his work „The World as Will and Representation“ as a symbol for an object, which is it’s own cause – Causa sui. With this cause you could give the seemingly endless causal-chain a starting- (and maybe even an ending-) point

Where do we come from and where are we going? To what will it lead? What meaning has life? These questions drew me to philosophy. I sat years in my room, reading Plato, Aristotle, Moore and Laotse, listening to Kant and Fichte as well as Schopenhauer and Nietzsche. They gave me aircastles, but only few of them with substance.

Mostly my questions weren’t answered and only lead to further questions:

  • What makes me human? My soul or my anatomy?
  • Are those things, which I dream, which I hope or feel real? Are they real, as the pain which I feel, when I get stung?
  • Is my Imagination the cradle of the world or does the world exist seperated from my perception?

But about the meaning of life: I think we can use circular reasoning and can say: The meaning of life is to live it … to the fullest!

Greetings

Denis

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